Ulf Kämpfer

Ihr Kieler Oberbürgermeister

6. August 2014

Olympia 2024
Wir können Olympia!

Segelhafen Schilksee
Schilksee | Foto: kaffeeringe

Kiel will bei den Olym­pi­schen Spie­len 2024 oder 2028 die Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be aus­rich­ten. Damit will die Lan­des­haupt­stadt nach 1936 und 1972 zum drit­ten Mal in ihrer Geschich­te zur Olym­pia­stadt wer­den.

„Kiel Sai­ling City und die Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be pas­sen nicht nur zusam­men – sie gehö­ren auch zusam­men!“ Bür­ger­meis­ter Peter Todes­ki­no unter­streicht dies in einem Schrei­ben der Lan­des­haupt­stadt Kiel, das heu­te an wich­ti­ge Ent­schei­dungs­trä­ger in Schles­wig-Hol­stein und Ham­burg ver­sandt wird. Auch der Deut­sche Olym­pi­sche Sport­bund (DOSB) gehört zu den Adres­sa­ten. Die mit gro­ßer Mehr­heit in der Kie­ler Rats­ver­samm­lung am 10. Juli die­ses Jah­res gefass­te Reso­lu­ti­on wird mit­ge­schickt, um der Bewer­bung Nach­druck zu ver­lei­hen. Dar­in bekräf­tigt die Rats­ver­samm­lung, dass „in Kiel die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Durch­füh­rung der Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be vor­zu­fin­den sind“. Da neben Ham­burg auch Ber­lin Inter­es­se an der Aus­rich­tung bekun­det hat, signa­li­siert die Rats­ver­samm­lung Inter­es­se „auch für den Fall, dass eine wei­te­re deut­sche Stadt sich für die Durch­füh­rung der Olym­pi­schen Som­mer­spie­le 2024 oder 2028 erfolg­reich bewirbt“.

Die Lan­des­haupt­stadt Kiel ist mit dem Olym­pia­zen­trum Schilk­see bereits der Bun­des­stütz­punkt des Deut­schen Seg­ler-Ver­ban­des. Hier trai­nie­ren die olym­pi­schen Boots­klas­sen. Nach der Umge­stal­tung des Hafen­vor­fel­des, dem Bau einer bar­rie­re­frei­en Tagungs­stät­te und dem Ein­bau eines Fahr­stuhls wur­de im Juni mit der Ein­wei­hung eines bar­rie­re­frei­en Zugangs zu Steg 1 im nörd­li­chen Hafen­be­cken ein wei­te­rer Mei­len­stein gesetzt. Daher ist Kiel auch bereit für Wett­kämp­fe in den paralym­pi­schen Klas­sen.

Ober­bür­ger­meis­ter Ulf Kämp­fer geht daher im Vor­feld des für Frei­tag, 8. August, anbe­raum­ten Spit­zen­ge­sprächs im schles­wig-hol­stei­ni­schen Innen­mi­nis­te­ri­um sehr selbst­be­wusst in die Lan­des­kon­kur­renz mit Lübeck und stellt fest: „Wir kön­nen an die Bewer­bungs­kam­pa­gne aus den Jah­ren 2002 und 2003 anknüp­fen und sind damit bes­tens gerüs­tet für den Wett­be­werb um die Aus­rich­tung der Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be. Kiel ist die Segel­haupt­stadt Num­mer eins. Schles­wig-Hol­stein soll­te daher mit uns als Top-Kan­di­dat an den Start gehen. Wir kön­nen Olym­pia!“ Bür­ger­meis­ter Peter Todes­ki­no nimmt in Ver­tre­tung des Ober­bür­ger­meis­ters für die Lan­des­haupt­stadt an dem Gespräch im Innen­mi­nis­te­ri­um teil.

Noch in die­sem Jahr fällt die Ent­schei­dung, wel­che deut­sche Stadt ins Bewer­bungs­ren­nen um die Aus­rich­tung der Olym­pi­schen Som­mer­spie­le 2024 oder 2028 gehen wird. Bis Ende August müs­sen die an einer Aus­rich­tung inter­es­sier­ten Städ­te Ham­burg und Ber­lin die Fra­ge­bö­gen des DOSB aus­fül­len. Die DOSB-Mit­glie­der­ver­samm­lung soll dann am 6. Dezem­ber 2014 in Dres­den über eine Bewer­bung beim IOC ent­schei­den.

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Ein Kommentar

  1. Ainara Sol sagt:

    Kei­ne bezahl­ba­ren Woh­nun­gen, eine zuneh­mend ver­wais­te Innen­stadt, zuge­pflas­ter­te Grün­flä­chen mit Kon­sum­tem­peln, geschlos­se­ne Bade­an­stal­ten, usw. usw. Bra­vo, die Olym­pia­de wird uns alle ret­ten. Nar­ziss­ti­sche Per­sön­lich­keits­stö­rung nennt man so etwas, ab in die ZIP bit­te.

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