Ulf Kämpfer

Ihr Kieler Oberbürgermeister

8. Oktober 2015

Olympia 2024
Kosten- und Finanzierungskonzept liegt vor

Foto: Ethreon - CC BY 2.0

Gesamt­kos­ten betra­gen maxi­mal 41 Mil­lio­nen Euro – Ulf Kämp­fer: „Mit der Unter­stüt­zung von Bund und Land kön­nen wir uns Olym­pia leis­ten!“ Die Aus­tra­gung der Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be 2024 wird die Lan­des­haupt­stadt Kiel cir­ca 30 bis maxi­mal 41 Mil­lio­nen Euro kos­ten. Das ist das Ergeb­nis der gemein­sam mit der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg durch­ge­führ­ten Kos­ten­er­mitt­lung. Über das nun vor­lie­gen­de Kos­ten- und Finan­zie­rungs­kon­zept der Olym­pia­be­wer­bung wird die Kie­ler Rats­ver­samm­lung in ihrer Sit­zung am 15. Okto­ber abstim­men.

Für Kiels Ober­bür­ger­meis­ter Ulf Kämp­fer steht fest: „Olym­pia ist für Kiel und die gan­ze Regi­on eine Rie­sen­chan­ce. Die Kos­ten­schät­zung, die wir jetzt vor­le­gen, ist seri­ös und rea­lis­tisch. Ich bin fest über­zeugt: Wenn Bund und Land sich wie geplant betei­li­gen, kön­nen wir uns Olym­pia leis­ten.“ Mit dem Kos­ten- und Finan­zie­rungs­kon­zept sowie dem zuvor ver­öf­fent­lich­ten Mobi­li­täts­kon­zept und der Mach­bar­keits­stu­die lägen jetzt vie­le Fak­ten vor, auf deren Grund­la­ge die Kie­le­rin­nen und Kie­ler beim Bür­ger­ent­scheid am 29. Novem­ber ihre Ent­schei­dung über die Kie­ler Bewer­bung tref­fen kön­nen.

Die Kos­ten für die Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be in Kiel wur­den nach einer sorg­fäl­ti­gen Pla­nung soli­de ermit­telt. Ins­ge­samt 78 Pro­jek­te – vom Olym­pi­schen Segel­dorf über den Segel­cam­pus, einen Hotel­neu­bau und den Neu­bau der Vaa­sa­hal­le bis hin zu den Hafen­an­la­gen und Molen – wer­den im Finan­zie­rungs­kon­zept berück­sich­tigt. Die Gesamt­kos­ten betra­gen bis zum Jahr 2024 rund 146 Mil­lio­nen Euro. Hin­zu kom­men wei­te­re rund 10 Mil­lio­nen Euro für den Rück- und Umbau des Olym­pia­zen­trums Schilk­see zu einem neu­en, viel­sei­ti­gen und beleb­ten mari­ti­men Zen­trum nach den Olym­pi­schen Spie­len.

Da Kiel sich nicht an den Kos­ten für die Durch­füh­rung der Olym­pi­schen Segel­wett­be­wer­be in Höhe von 33 Mil­lio­nen Euro betei­li­gen muss, ver­blei­ben Gesamt­kos­ten von 123 Mil­lio­nen Euro, die von Bund, Land und Lan­des­haupt­stadt gemein­sam getra­gen wer­den müs­sen. Das Kos­ten- und Finan­zie­rungs­kon­zept geht vor die­sem Hin­ter­grund von einem Rest­be­trag in Höhe von cir­ca 30 bis maxi­mal 41 Mil­lio­nen Euro aus.

„Aller­dings wird auch ohne Olym­pia in den kom­men­den Jah­ren eine umfang­rei­che Sanie­rung und Moder­ni­sie­rung des Olym­pia­zen­trums not­wen­dig, wenn wir Kiels Ruf als Welt­haupt­stadt des Segelns sichern wol­len“, macht Ober­bür­ger­meis­ter Kämp­fer deut­lich. Der letzt­lich aus dem Stadt­haus­halt zu finan­zie­ren­de zusätz­li­che „Olym­pia-Anteil“ belau­fe sich daher auf rund 15 bis 20 Mil­lio­nen Euro.

Flan­kiert wer­de die­se Ent­wick­lung von pri­va­ten Inves­ti­tio­nen für Olym­pi­sches Segel­dorf, Hotel und Segel­cam­pus in Höhe von rund 98 Mil­lio­nen Euro bis zum Jahr 2027. „Ange­sichts die­ser gro­ßen Sum­me und der Zukunfts­chan­cen, die sich durch den Aus­bau des Olym­pia­zen­trums Schilk­see erge­ben, kann die Olym­pia­be­wer­bung einen Quan­ten­sprung für Kiel bedeu­ten“, so Kämp­fer.

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