Ulf Kämpfer

Rechtliches


Mein Amt

Ich bin kein Lautsprecher, ich verstehe mich als Lösungssucher. Das mag man richtig finden oder auch nicht, aber ich bin als „sanfter Krieger“ angetreten und dafür bin ich auch gewählt worden.

Steffen VoßSteffen Voß

Seit fünf Jah­ren bin ich Kie­ler Ober­bür­ger­meis­ter, Dank des Ver­trau­ens, das die Kie­le­rin­nen und Kie­ler in mich gesetzt habt.

Die letz­ten fünf Jah­re waren eine span­nen­de Zeit für Kiel. Wir erle­ben Gestal­tungs­jah­re, in denen die Stadt wächst und sich wan­delt. Ich emp­fin­de es als ein gro­ßes Pri­vi­leg, zusam­men mit Euch die­sen Wan­del an ent­schei­den­der Stel­le mit­ge­stal­ten zu kön­nen. Wir haben viel erreicht:

Ob Regio­na­le Bil­dungs­zen­tren und Kitas, Land­stro­m­an­schlüs­se, Velo­rou­te 10, Klei­ner-Kiel-Kanal, ZOB, das moderns­te Gas­heiz­kraft­werk Euro­pas, Hörn­bad, Frei­bad Katz­hei­de, Städ­ti­sches Kran­ken­haus, inter­kom­mu­na­les Gewer­be­ge­biet mit Mels­dorf, neue Ret­tungs­leit­wa­che oder Ost­ufer­ha­fen: Seit Jahr­zehn­ten wur­de nicht mehr so viel Geld in eine gute öffent­li­che Infra­struk­tur gesteckt.

Beson­ders wich­tig ist der Ein­satz für mehr bezahl­ba­res Woh­nen. Mit dem Mas­ter­plan Woh­nen haben wir ein star­kes Bünd­nis geschaf­fen und den Woh­nungs­bau neu belebt. Aber bör­sen­no­tier­te Kon­zer­ne, die auf maxi­ma­len Gewinn statt Gemein­wohl set­zen, wer­den das Pro­blem feh­len­der Woh­nun­gen und stei­gen­der Mie­ten nicht lösen.

Wir grün­den wie­der eine Kie­ler Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft und sor­gen für eine Renais­sance des sozia­len Woh­nungs­baus. An der Hörn, im Kie­ler Süden, auf dem MFG-5-Gelän­de in Hol­ten­au, im geplan­ten Hoch­schul­stadt­teil „Kiel.Science.City“ und an vie­len ande­ren Stel­len wer­den tau­sen­de Woh­nun­gen ent­ste­hen, ein gro­ßer Teil davon öffent­lich geför­dert.

Noch immer gibt es vie­le Men­schen in Kiel, die auf Soli­da­ri­tät und eine star­ke Stadt ange­wie­sen sind. Ob mit unse­rer Stra­te­gie „Gaar­den hoch 10“ oder dem Ein­satz für eine Ver­kehrs­wen­de, die Mobi­li­tät umwelt­freund­li­cher, moder­ner und bezahl­ba­rer macht: Auf viel­fäl­ti­ge Wei­se wol­len wir den sozia­len Zusam­men­halt über­all in der Stadt stär­ken.

Ich kämp­fe für ein Kiel, das enger zusam­men­hält, das nie­man­den allei­ne lässt, das gerech­ter und welt­of­fe­ner ist, das tra­di­tio­nel­le Indus­tri­en genau­so anzieht wie inno­va­ti­ve Start-ups.

Eine Stadt, die mehr ist als Behör­den­sitz, Werf­ten- und Mari­ne­stand­ort. Die noch viel mehr macht aus ihren zwei gro­ßen Trümp­fen: den Hoch­schu­len und der ein­zig­ar­ti­gen Lage am Meer. Die gelas­se­ner und zugleich wage­mu­ti­ger wird. Eine Stadt, die zeigt, wie in unse­rer immer hek­ti­scher und unru­hi­ger wer­den­den Welt Bür­ger­geist, Lebens­qua­li­tät und „Wohl­stand für alle“ klug mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. Eine Stadt, in der sich die Kie­le­rin­nen und Kie­ler wohl füh­len, zu Hau­se sind und zu Hau­se blei­ben.

Arbeitet als Online-/Social-Media-Referent bei der SPD Schleswig-Holstein und ist hier als Mitglied des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein als ehrenamtlicher Admin erreichbar. Alle Meinungsäußerungen sind privat.